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FORUM FRÜHE KINDHEIT

Interaktion und Bindung in den ersten Lebensjahren

Babys und Kleinkinder können nicht bzw. nur eingeschränkt mitteilen, was sie empfinden oder denken. Folglich sind alternative Kompetenzen in der Mitteilung darüber, was Kinder beschäftigt umso wichtiger, je jünger sie sind. Zu diesen Kompetenzen zählen beispielsweise die Nutzung der eigenen Mimik und Gestik, der Grob- und Feinmotorik und auch der Lautsprache mit ihren unterschiedlichen Intonationen. Temperamentsbedingt unterscheiden sich Kinder bereits ab dem ersten Lebenstag darin, wie intensiv und variantenreich sie sich ihrer Umwelt mitteilen möchten. Für die Eltern gilt es, diese Mitteilungs- und Interaktionsangebote wahrzunehmen, sie richtig zu interpretieren und angemessen darauf zu reagieren. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Bindungsentwicklung von Kindern bedeutsam.

Wie in den Jahren zuvor widmet sich auch das Forum Frühe Kindheit 2021 der Kongressthematik aus einer wissenschaftlich-interdisziplinären Perspektive. Das Ziel ist es, die Grundlagen der Interaktions- und Bindungsentwicklung von den ersten Monaten bis zum Einschulungsalter sowie diesbezügliche Probleme auf kindlicher und elterlicher Seite aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen vorzustellen und Interventionsansätze zu vermitteln. 

In diesem Jahr wird das Forum pandemiebedingt als Online-Veranstaltung auf dieser passwortgeschützten Veranstaltungsplattform durchgeführt. Falls Sie noch nicht angemeldet sind, können Sie sich direkt hier kostenpflichtig registrieren. Bereits angemeldete Teilnehmer*innen erhalten ihre Zugangsdaten für die Plattform in der Woche vor der Konferenz.

Wir freuen uns, Sie am 3. und 4. Juni online begrüßen zu dürfen!

Prof. Dr. Rüdiger Kißgen (Universität Siegen)
Prof. Dr. Norbert Heinen (Bergisch Gladbach)

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